When work follows us home, who does our free time belong to?
Das Smartphone hat die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit nicht nur verwischt, sondern vielerorts ganz aufgelöst. Die abendliche Mail des Chefs ist längst Normalität — und mit ihr die stille Erwartung, sofort zu antworten.
Einige Länder reagieren mit Gesetzen: In Frankreich etwa haben Beschäftigte ein „Recht auf Unerreichbarkeit“. Nach Feierabend müssen sie nicht reagieren, ohne Nachteile fürchten zu müssen.
Gegner solcher Regeln warnen vor staatlicher Bevormundung und starren Vorschriften in einer flexiblen Arbeitswelt. Befürworter entgegnen, dass gerade diese Flexibilität ohne klare Grenzen zur Falle wird.
Am Ende geht es weniger um Technik als um eine kulturelle Frage: Wie viel von uns gehört eigentlich noch uns selbst?
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