Why abolishing the clock change stalled in Europe — a C1 reading set where Konjunktiv I tracks who said what and relative pronouns, deren included, carry the conditions.
Kaum ein europäisches Vorhaben ist so gründlich befürwortet und so vollständig liegen geblieben wie die Abschaffung der Zeitumstellung. Eine Befragung, an der sich Millionen beteiligten, ergab eine überwältigende Mehrheit dafür; die Kommission kündigte an, sie werde entsprechend handeln. Geschehen ist seither nichts.
Der Grund liegt in einer Bedingung, die in der Debatte selten mitgesprochen wird: Die Abschaffung setzt voraus, dass sich die Mitgliedstaaten darauf einigen, welche Zeit künftig gelten soll. Ein Staat, der die Sommerzeit dauerhaft behält, und sein Nachbar, der zur Normalzeit zurückkehrt, hätten am Ende einen größeren Unterschied als heute — und zwar an jedem Tag des Jahres statt an zweien.
Aus den Hauptstädten hieß es dazu unterschiedlich. Aus dem Süden wurde mitgeteilt, man bevorzuge die dauerhafte Sommerzeit; aus dem Norden hieß es, das sei mit den dortigen Wintermorgen kaum vereinbar, und man werde der Normalzeit den Vorzug geben. Die Kommission wiederum erklärte, sie könne keine Zeitzone vorschreiben, das falle in die Zuständigkeit der Staaten. Damit war die Sache dort angekommen, wo sie seither liegt.
Es wäre unfair, daraus ein Versagen abzuleiten. Was aussieht wie Trägheit, ist die richtig verstandene Feststellung, dass eine populäre Maßnahme, schlecht koordiniert, mehr Schaden anrichtet als der Zustand, den sie beenden soll. Bemerkenswert bleibt allerdings, wie selten dieser Zusammenhang erklärt wurde — und wie zuverlässig die Umfrage, deren Ergebnis alle kennen, weiterhin zitiert wird.
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